Burg Pottenstein

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Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 20.Dezember 2007 um 21:20 Uhr: 
jatkan.patka@phnet.fi
  Hallo liebe Heimatfreunde in der Fränkischen Schweiz zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg/Fürth, ich grüsse Euch alle herzlich aus Finland. Heute möchte ich mal die Rauhnächte die zwischen Weihnachten und Dreikönig sich befinden. Früher so im Jahre 1958/ 1962 hörten wir in der Heimatkunde von den geisterhaften Rauhnächte die sich in meiner alten Heimat damals auf den Lande noch voll und ernst genommen worden sind. Obwohl man heutzutage darüber lacht war damals unsere Welt noch sehr klein und fern von der heutigen globalisierten Welt. Kirche und alte Bräuche aus dem finsteren Mittelalter beherrschten damals noch unsere Kindheit. Es ist kaum heute fassbar wie die Kirche und Aberglauben sehr eng miteinander zusammen gelebt haben. Die 12 heiligen Nächte zwischen Weihnachten und Dreikönig hatten unheimliches an sich wie zum Beispiel, dass man sich auf keinen Tisch setzen darf wegen Ferunkel oder Fussnägelschneiden in dieser o.g. Zeitraum. Besonders ist es mir immer als Jugendlicher kalt den Buckel runter gelaufen als man uns erzählte in der Weihnachtsmette um Mitternacht,wenn man auf einem aus 12 fachen verschiedenen Hölzern selbstgebastelten Hocker kniet in der Mitternachtmette und die Augen schliesst, soll man in einen gewissen Halbschlaf die Menschen um den Altar gehen sehen die im kommenden Jahr sterben werden. Auch vom Vieh das der Bauer in dieser heiligen Nacht plötzlich versteht und vieles mehr. Die Menschen nahmen diese 12 Rauhnächte sehr ernst und es wurde von einer Generation auf die nächste weiter gesagt. Die geweihten Sträucher gab man nach der Mette den Vieh zuhause zum Futter dazu. Es war schon eine merkwürdige Zeit damals als Jedermann die Mitternachtsmette in der Hl. Nacht noch mit festen Glaube weiter getragen hat. Hier noch einpaar interessante Beiträge für jemand der sich dafür interessiert. http://www.hexenwelt.de/hexen/rauhnächte.htm Ja und noch eine Anschrift http://www.members.surfeu.at/veitschegger/texte/weihrauch.htm So das war für heute und allen Leser ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches gesundes Neues Jahr 2008. Denkt an die Rauhnächte. Alles Gute Euer alter Heimatspezi Herbert Fuchs aus Finland. 1000 Grüsse in die alte Heimat Pottenstein.

 
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schrieb am 09.Februar 2010: 
 

 
Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 20.November 2007 um 20:52 Uhr: 
jatkan.patka@phnet.fi
  Hallo liebe Heimatfreunde in Pottenstein/Fränkische Schweiz und den Nürnberger,- Bamberger .-und Bayreuther Land sowie allen Urlaubsfreunde vom schönen Frankenlande. Zuerst einmal herzliche Grüsse aus dem hohen Norden. Heute möchte ich Euch lieben Landsleute einmal ein wunderschönes und gleichzeitig nachdenkliches Lied vorstellen. Jedesmal wenn ich eine Burg oder ein historisches Gebäude sehe, denke ich mit viel Fantasie nach wie wohl das damals gewesen sein muss, das Leben zum Beispiel im Mittelalter oder auch im 17./ 18. /19. Jahrhundert? Auch bei uns Menschen muss eigentlich jeder zwangsläufig sehen wie die Zeit vergeht und die uns verfügbare Zeit wie in einer Sanduhr durch die Hände davon rinnt. Gerade deshalb möchte ich Euch allen mein Lieblingslied einmal auf dieser Gästebuchseite von der Burg Pottenstein vorstellen. In der enlischen Fassung bekannt unter: "Strasse von London." Mir persönlich gefällt aber der deutsche Text viel besser. 1. Siehst du dort den alten Mann, mit ausgetretnen Schuh`n schlurft er übers Plaster, und er sieht so müde aus. Hin und wieder hält er an, nicht nur um sich auszuruhn,- denn er hat kein Ziel und auch kein zuhaus. Doch du redest nur von Einsamkeit und dass die Sonne für dich nicht scheint. Komm und gib mir deine Hand, ich führe dich durch unsere Strassen. ich zeig dir Menschen, die wirklich einsam sind. 2. Kennst du die alte Frau, die auf dem Marktplatz steht mit schneeweissem Haar, welke Blumen in der Hand? Die Leute geh`n vorbei, sie merkt nicht wie die Zeit vergeht, so steht sie jeden Tag, und niemand stört sich dran. Doch du... .3. Im Bahnhofsrestaurant sitzt um ein Uhr in der Frühe der selbe alte Mann, und er sitzt ganz allein. Er ist der letzte Gast, und das Aufsteh`n macht ihm Mühe. Fünf leere Stunden, fünf leere Gläser Wein. Doch du....4. Siehst du dort den alten Mann, mit ausgetret`nen Schuh`n schlurft er übers Pflaster und er sieht so müde aus. Denn in einer Welt, in der nur noch Jugend zählt, ist für ihn kein Platz mehr und auch kein Zuhaus´. Doch du... Ja liebe Heimatfreunde ein nachdenkliches Lied voller Realität. Für heute wünsche ich allen Leser/Heimatfreunde alles Gute und bis zum nächstenmal Euer alter Heimatspezi Anton Herbert Fuchs.

 
Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 28.Oktober 2007 um 18:06 Uhr: 
jatkan.patka@phnet.fi
  Hallo liebe Heimatfreunde in Pottenstein und alle Freunde der Heimat aus nah und fern. Heute möchte ich ein schönes altes Gedicht aus dem 19. Jahrhundert weitergeben, dass mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es stammt aus der Feder von (Franz) Emmanuel (August) Geibel geb. 17.10.1815 - gest. 6.4.1884 Lübeck. "Morgenwanderung". Wer recht in Freuden wandern will, der geht der Sonne entgegen, da ist der Wald so kirchenstill, kein Lüftchen mag sich regen. Noch sind nicht die Lerchen wach. Nur im hohen Gras der Bach, singt leis den Morgensegen. Noch eine uralte Weisheit auf einer hausinschrift in Tirol. "Wenn du das Geheimnis kennst, den Augenblick zu nützen, kennst du das ganze Geheimnis des Lebens". Jetzt beginnt auch hier wieder die lange Winterzeit und was gibt es schöneres als ein gutes Buch zulesen oder schöne Gedichte aus der alten Heimat. Für heute wünsche ich allen Heimatfreunde und Urlaubsgäste eine angenehme Winterzeit, Gesundheit und eine gute friedliche Zeit. Euer alter Heimatspezi Anton Herbert Fuchs.

 
Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 23.September 2007 um 18:29 Uhr: 
  Hallo meine lieben Heimatfreunde im schönen Frankenlande. Heute möchte ich auch einmal einpaar Worte über unser schönes Nürnberg schreiben. Habe das in einen alten Buch über Nürnberg gelesen, es konnte ja von keinen anderen sein als von Hans Sachs. "O Nürnberg, Du viel edler Fleck! - Deines Gleichen wird nicht gefunden, nein, Ein weiser Rat, ein gehorsame Gemein, Und wohl gezogene Priesterschaft. Die ist gebunden mit solcher Haft. Dass ihrer keiner über die Schnur kann hauen. Mit Spiel, mit Unfug noch mit Frauen". Wenn man das heutzutage aufmerksam gelesen hat, muss man sich köstlich amüsieren wie man vor vielen Jahrhunderte die eigene kleine Welt gesehen hat. Noch eine kleine Weltanschauung aus der damaligen Zeit geschrieben ebenfalls von Hans Sachs. " Hätt ich Venedigs Macht, Augsburger Pracht, Nürnberger Witz, Strassburger Geschütz, Und Ulmer Geld, So wär ich der Reichste in der Welt. P.S. Unter Nürnberger Witz verstand man Verstand & Kunstfertigkeit. Das war einwenig gepfeffertes historisches von anno dazumal wie man dachte und lebte im alten Frankenlande. Für heute viele Grüsse von Eueren alten Heimatspezi Anton Herbert Fuchs

 
Reinhold Maier
aus Neuendettelsau schrieb am 10.September 2007 um 13:13 Uhr: 
reinholdmaier@gmx.de
  Ich finde die Darstellung der Anlage sehr gut.
Leider habe ich bis Heute noch nicht die nötige Zeit gefunden mir Ihr Anwesen anzusehen. Ich habe es mir aber fest vorgenommen und werde mir die sehr schöne Burg bald anschauen.
Mit freundlchen Grüßen
Reinhold Maier

 
Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 9.September 2007 um 18:51 Uhr: 
  Hallo liebe Heimatfreunde im schönen Frankenlande. Heute möchte ich einmal daran erinnern als die Handwerker noch ins Haus kamen und bei guter Kost ihre Arbeit verrichtet haben. Das nannte man volkstümlich: "Auf der Stör". Wer sich dafür interessiert lese unter http://www.sagen.at/doku/volksleben/stoer.html Auch im fränkischen Raum war die Stör wohl bekannt. Für heute allen Leser einen herzlichen Gruss in die alte Heimat von Eueren alten Heimatspezi Anton Herbert Fuchs.

 
Anton Herbert Fuchs
aus Suomi Finland schrieb am 24.Juli 2007 um 21:01 Uhr: 
jatkan.patka@phnet.fi
  Hallo liebe Heimatfreunde in Pottenstein, möchte nochmals genauer zurück kommen und mit meinem geistigen Auge erzählen... wenn man nach langen Jahren/besser gesagt Jahrzehnten in die alte Heimatkirche kommt und sich erinnert an die heimatvertrauten Menschen die einst so lange ich zurück denke immer auf ihren Stammplätzen in der Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus / sowie Kunigundenkirche sowie auch in ihren Witshäuser sassen bei Frühschoppen nach der Kirche oder wenn ein Wochenende näher rückt. Ja, und wieder zurück zur Heimatkirche nach langen Jahren erinnert man sich an die leeren Bänke wie damals immer im hintersten Stock fast neben der Orgel der Zahnarzt seinen festen Kirchenplatz einnahm und weiter vorne der aufgeweckte Landwirt aus der Hollergasse der immer seine Schnupftabakdose fest im Griff hatte und nach Bedarf den oberen Deckel kräftig an die unterere Hälfte seiner Tabakdose klopfte um den Schnupftabak lockerer zumachen. Weiter vorne an der Empore fast zum Überkippen der Zimmermann mit seinen auffallenden schneeweissen kräftigen Haar der mehr nur als ein eiferiger Kirchensänger war und fast unglaublich wusste dieser fleissige Sänger jedes einzelne Kirchenlied im Gebetbuch welche Nummer es trägt. Ja soviele Erinnerung an damals wenn man kurz die Augen schliesst und immer viele Pottensteiner Bürger sieht von einst, wo mir meistens unauffällig aufgefallen ist, dass die Bürger die meist oben auf dem Bayreuther Berg oder anderen Pottensteiner Höhen wohnen meist damals die Empore bevorzugen und andere Bürger die im Tal unten wohnen lieben die unteren Sitzplätze-Etagen eingenommen haben. Solangsam begreift man in einer solchen Situation wie schnell doch die Zeitmaschine uns allen selbst einholt. Als Ministrant damals durfte ich so oft die Fahnen auf vielen Wallfahrten mittragen, nach Gössweinstein, Elbersberg und ins Mariental zur Mariengrotte und heute bin ich noch stolz darüber, dass ich in einen so schönen Städtchen wie es Pottenstein mal ist meine Kindheit/ bezw. Jugendzeit verbringen konnte. Auch das prägt einen ein ganzes Leben positiv. Je älter ich werde, sehe ich meine Heimat wo meine Wurzeln liegen als ein Geschenk, dass nicht jeder bekommt, wenn man heutzutage an die zerissene unruhige Zeit denkt wo jeder glaubt er wäre der Grösste mit einen Handy etc.. Immer wenn ich an Pottenstein denke freue ich mich auf ein Wiedersehen wenn mein Sommerurlaub näher rückt und auf geht`s nach Old Germany.
Für heute alles Gute an meine Landsleute/ Heimatfreunde in der alten Heimat der Fränkischen Schweiz. Es grüsst Euch Euer alter Heimatspezi Anton Herbert Fuchs. aus Finland.

 
Anton Herbert Fuchs
aus Finland schrieb am 19.Juli 2007 um 21:00 Uhr: 
jatkan.patka@phnet.fi
  Hallo liebe Heimatfreunde. Heute möchte ich mal wieder gerne einwenig erzählen wie es ist wenn man nach langen Jahren in seine alte Heimat, bezw. Heimatstädtchen Pottenstein kommt und wie man es sieht wenn man über ein halbes Jahrhundert alt ist. Früher als Schuljunge war mein Heimatstädtchen irgendwie grösser, das Tal breiter, die Burg höher gelegen und sogar die Kirche heiliger. Letzten Sommerurlaub 2006 war ich wie immer im Sommerurlaub in meiner alten geliebten Heimat Pottenstein, wo ich viele Menschen noch kenne, mit ihren bekannten Lächeln, mit ihren einfachen ehrlichen Worten und vorallen keine Misstrauen das man kennt wenn man unter Fremden Menschen im Ausland wohnt. Ja, und wie gesagt ging ich auch in meine Stadtpfarrkirchen St. Bartholomäus und sie war fast auffallend menschenleer. Nicht mehr so wie ich es aus meiner Kindheit her kenne. Die Stadtpfarrkirche schien mir irgendwie geschrumpft zu sein. Auch der ganze Ort Pottenstein hat sich wie scheinbar in all den langen Jahren zusammen gezogen. Ich fragte mich selber...hängt das wohl mit dem Alter zusammen, so dass wir je älter wir werden alles viel kleiner sehen oder so ähnlich? Ja und wieder zurück zukommen in die Stadtpfarrkirche.. alle Sitzbänke waren so leer und verlassen, meine Seele war sehr traurig das mit anzusehen, für einpaar Sekunden schloss ich die Augen und erinnerte mich an damals als das Lied: "Grosser Gott wir loben Dich" gesungen wurde und die Kirche überfüllt war wie ein Gasthaus am Pottensteiner Dreikönigstag beim sogenannten Lichterfest alljährlich am 6. Januar, wo fast halb Nürnberg/Bamberg /Bayreuth und Umgebung im Felsenstädtchen Pottenstein den Lichterzauber der Ewigen Anbetung immer aufs neue bestaunt. In der Stadtpfarrkirche sitzend oben auf der Empore von hinteren Eingang zur Kirche machte ich wie gesagt für Sekunden die Augen zu und mit meinem geistigen Auge sah ich die vielen Pottensteiner Bürger jeden auf seinen Stammplatz sass. So als wäre kurz einmal die Zeit stehen geblieben. Ja und danach hat mein Herz fest geklopft und meine innere Stimme hat mir gesagt, dass wir alle nur auf der Durchreise uns befinden und ob das uns recht ist oder auch nicht die Zeit läuft für uns alle und der Sand des Lebens läuft unwierderbringlich nach unten davon. Deshalb dachte ich mir beim gehen aus meiner alten Heimatkirche..warum sind nur die Menschen sich gegenseitig so schlecht und bekämpfen sich in ihrer kurzen Lebenszeit als würde das einen Preis bringen. Ja und das Leben hat mich gelehrt, dass man´ganz einfach ein Mensch sein soll und ein Mensch bleiben soll, so einfach ist das. Böse aufeinander oder Streit, Hass und Zang alles dahinter verbirgt sich menschliche Dummheit. Im Ausland habe ich viele Nationen verschiedener Menschen beruflich kennen gelernt und durch meine Art ohne menschliche Vorurteile habe ich den Respekt und Freundlichkeit der Mitmenschen erreicht. Das war einwenig meine eigene Geschichte und Lebenserfahrung. Mit freundlichen Grüssen an alle Heimatfreunde aus nah und fern. Euer alter Heimatspezi Anton Herbert Fuchs aus Finland.

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